PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein - 25 Kg
Art.-Nr.: HBn519-01016
Auf Lager21,28 €
inkl. MwSt.
PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein - 25 Kg – eine hochwertige, wasserbasierte Innenwandfarbe fuer ein gleichmaessiges, mattes Anstrichbild auf Waenden und Decken in Wohn- und Arbeitsraeumen.
✓ Profi-Qualitaet ✓ Fachberatung aus Hamburg
Versand & Lieferung
- ✓Heute bestellt → morgen geliefert bei Bestellung vor 14:00 Uhr
- ✓Versandkostenfrei ab 99 € Bestellwert
- ✓Sichere Verpackung – auch für Gebinde und Eimer
- ✓Rückgabe innerhalb von 14 Tagen möglich
Produktdetails
- Marke
- PCI
Produktbeschreibung
PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein ist ein zementärer Verlegemörtel für Fliesen, Platten und Naturstein und gehört zur Produktgruppe der klassischen, pulverförmigen Dünn- und Mittelbettmörtel aus dem Profi-Sortiment der Marke PCI. Der Mörtel wird mit Wasser angemischt, mit einer Zahnkelle auf den Untergrund aufgekämmt und dient dem dauerhaften, kraftschlüssigen Verbund zwischen Belag und Untergrund auf Wand und Boden, im Innen- wie im Außenbereich. Anders als eine Wandfarbe wird PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein nicht gestrichen oder gerollt, sondern gezahnt aufgetragen und anschließend mit dem Belag verklebt. Je nach Rezeptur ist PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein nach EN 12004 als normal erhärtender (C1) oder als verbesserter, hochwertiger Zementmörtel (C2) klassifiziert; eine mögliche zusätzliche Kennzeichnung für verlängerte offene Zeit (E), erhöhte Verformbarkeit (S1/S2), verringerten Schlupf (T) oder schnelle Erhärtung (F) entnehmen Sie bitte dem technischen Merkblatt des jeweiligen Produkts. Geliefert wird PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein im Gebinde 25 Kg als Sackware, die trocken gelagert und erst kurz vor der Verarbeitung angemischt wird. Als Profiprodukt richtet sich PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein sowohl an Fliesenleger, Maler- und Stuckateurbetriebe als auch an geübte Heimwerker, die eine normgerechte, langlebige Verlegung anstreben statt einer improvisierten Behelfslösung.Einsatzbereiche & geeignete Untergründe
PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein kommt überall dort zum Einsatz, wo Fliesen, Feinsteinzeug, Platten oder Naturstein dauerhaft und belastbar verlegt werden sollen. Der Mörtel eignet sich sowohl für private Wohnräume als auch für gewerblich und öffentlich genutzte Flächen mit erhöhter mechanischer Beanspruchung, sofern die jeweilige Klassifizierung des Produkts dies laut technischem Merkblatt zulässt. Die Wahl des richtigen Untergrunds ist dabei ebenso entscheidend wie die Wahl des Mörtels selbst: Ein tragfähiger, sachgerecht vorbereiteter Untergrund ist die Grundvoraussetzung für einen dauerhaft hohlraumfreien Verbund und verhindert spätere Schäden wie hohl liegende oder abplatzende Fliesen.Typische Einsatzbereiche
- Bäder, Duschen und Nassräume im privaten und gewerblichen Bereich
- Küchen, Flure, Wohn- und Arbeitsräume
- Balkone, Terrassen und andere bewitterte Außenflächen (mit entsprechender Abdichtung)
- Treppen, Hauseingänge und Außenstufen
- Fußbodenheizungen und Wandheizungen, sofern der Mörtel für diesen Einsatz freigegeben ist
- Renovierung und Sanierung auf tragfähigen, alten Fliesenbelägen
- Verlegung von Großformaten und schweren Natursteinplatten (bei entsprechend eingestuften Mittelbettmörteln)
Geeignete Untergründe
- Mineralische Putze (Zement-, Kalkzement- und Kalkputze) nach ausreichender Trocknungszeit
- Beton- und Betonfertigteile, sofern ausreichend ausgehärtet und tragfähig
- Zement- und Calciumsulfatestriche (Anhydritestriche benötigen vorab eine geeignete Grundierung und ggf. einen Anschliff)
- Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten und Trockenbaukonstruktionen
- Porenbeton und andere mineralische Bauplatten
- Tragfähige, fest haftende und gereinigte alte Fliesen- oder Natursteinbeläge
- Bauseitige Verbundabdichtungen und Abdichtungsbahnen im Nassbereich
Eigenschaften & Vorteile
Die folgenden Eigenschaften sind für zementäre Verlegemörtel dieser Produktklasse typisch. Welche Klassifizierung und welche konkreten Kennwerte für PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein im Detail gelten, entnehmen Sie bitte dem technischen Merkblatt des Herstellers.| Eigenschaft | Nutzen in der Praxis |
|---|---|
| Zementäre Basis nach EN 12004 (Klasse C1 oder C2) | Genormte, geprüfte Qualität mit definierter Haftzugfestigkeit; C2-Mörtel bieten eine höhere Anfangs- und Endhaftzugfestigkeit als Standardmörtel der Klasse C1. |
| Verformungsklasse S1 (verformbar) bzw. S2 (hochverformbar), sofern laut Merkblatt zutreffend | Gleicht Spannungen zwischen Belag und Untergrund aus, etwa bei Temperaturwechseln auf Fußbodenheizungen, bei Großformaten oder auf leicht schwingenden Untergründen. |
| Gute Standfestigkeit und Gleitfestigkeit | Angesetzte Fliesen rutschen nicht ab, auch bei der Verlegung an Wänden und im Deckenbereich. |
| Definierte offene Zeit und Korrekturzeit (siehe technisches Merkblatt) | Ausreichend Zeit, um Fliesen exakt auszurichten, ohne dass der Mörtel vorzeitig anzieht. |
| Wasserabweisend und feuchtebeständig nach vollständiger Aushärtung | Für Nassbereiche wie Bäder, Duschen und Schwimmbadumrandungen geeignet, sofern entsprechend eingestuft. |
| Gute Ergiebigkeit als Trockenmörtel | Wirtschaftliche Verarbeitung großer Flächen, da nur die tatsächlich benötigte Menge angemischt wird. |
| Für Innen- und Außenbereich geeignet (produktabhängig) | Universeller Einsatz von der Innenwand bis zur bewitterten Terrasse, sofern entsprechend deklariert. |
Verarbeitung & Anwendung
Die fachgerechte Verarbeitung von PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein folgt dem klassischen Ablauf für zementäre Dünn- und Mittelbettmörtel: Untergrund vorbereiten, Mörtel anmischen, mit der Zahnkelle auftragen, Belag einlegen, verfugen und Werkzeug reinigen. Wer diese Schritte einhält, erzielt einen dauerhaften, hohlraumfreien Verbund zwischen Belag und Untergrund. Für die Verarbeitung werden üblicherweise folgende Werkzeuge benötigt: eine Bohrmaschine mit Rührquirl zum klumpenfreien Anmischen, ein sauberer Eimer, eine Zahnkelle passender Zahnung, eine Glättkelle zum Anreiben, eine Wasserwaage bzw. Richtlatte zur Kontrolle der Ebenheit, Fliesenkreuze oder Nivelliersysteme zur gleichmäßigen Fugenbreite sowie ein feuchter Schwamm zur abschließenden Reinigung der Belagsoberfläche.Untergrundvorbereitung
Vor dem Auftragen von PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein muss der Untergrund tragfähig, eben, trocken sowie frei von Staub, Fett, Ölen, Farbresten und losen Bestandteilen sein. Unebenheiten im Untergrund werden mit einem geeigneten Ausgleichsmörtel egalisiert, bevor der Verlegemörtel aufgetragen wird; die Ebenheit lässt sich mit einer Richtlatte oder Wasserwaage prüfen. Stark saugende mineralische Untergründe wie Putz, Estrich oder Porenbeton werden mit einer passenden Grundierung vorbehandelt, damit dem Mörtel während der Verarbeitung nicht zu schnell Wasser entzogen wird. Auf glatten, wenig saugenden Untergründen wie Fliesen oder Beton kann ein Haftvermittler die Verbundfestigkeit verbessern. Bei Zementestrichen und Calciumsulfatestrichen sollte vor der Verlegung zudem die Restfeuchte geprüft werden, da zu hohe Feuchtewerte im Estrich den Verbund beeinträchtigen können. Im Nassbereich sowie im Außenbereich wird zunächst die bauseitige Verbundabdichtung aufgebracht und vollständig ausgehärtet, bevor PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein appliziert wird.Zahnkellenauftrag & Verlegen
PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein wird portionsweise in sauberem Wasser unter langsamem Rühren mit einem Rührquirl klumpenfrei angemischt, bis eine homogene, standfeste Masse ohne Klumpen entsteht; nach kurzer Reifezeit wird noch einmal kurz durchgerührt. Angemischt werden sollte immer nur so viel Material, wie innerhalb der offenen Zeit sicher verarbeitet werden kann. Anschließend wird der Mörtel mit der glatten Seite der Kelle dünn auf den Untergrund aufgezogen ("angerieben"), um eine gute Grundhaftung zu erzielen, und danach mit der Zahnseite der Kelle in gleichmäßigen, parallelen Bahnen aufgekämmt. Die Zahnung der Kelle richtet sich nach dem Fliesenformat und der Ebenheit des Untergrunds: Je größer das Format, desto größer die erforderliche Zahnung und desto mehr Material wird benötigt. Bei großformatigen Fliesen, Feinsteinzeug im XXL-Format sowie bei Naturstein empfiehlt sich die Buttering-Floating-Technik, bei der sowohl der Untergrund als auch die Rückseite des Belags mit Mörtel bekämmt werden, um Hohlräume unter der Fliese sicher zu vermeiden. Die Fliese wird in das frische Mörtelbett eingelegt, ausgerichtet und mit leichtem, gleichmäßigem Druck bzw. mit einem geeigneten Klopfholz oder Vibrationsgerät angedrückt, sodass sich die Mörtelkämme vollflächig verdrücken. Zwischendurch empfiehlt sich eine Sichtkontrolle durch stichprobenartiges Anheben einer Fliese, um sicherzustellen, dass keine Hohlstellen entstehen.Trocknung & Erhärtung
Innerhalb der offenen Zeit lässt sich die Position einer bereits verlegten Fliese noch korrigieren; danach beginnt der Mörtel anzuziehen und darf nicht mehr bewegt werden. Wärme, Zugluft und stark saugende Untergründe verkürzen die offene Zeit, kühle und feuchte Bedingungen verlängern sie. Wie lange die Fläche begehbar ist und wann verfugt werden darf, hängt von Rezeptur, Schichtdicke, Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab; verbindliche Zeiten für PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein entnehmen Sie dem technischen Merkblatt. Erst wenn der Mörtel ausreichend erhärtet und die Fläche belastbar ist, sollte das Verfugen erfolgen. Bewegungs- und Anschlussfugen, etwa an Wand-Boden-Übergängen, Ecken oder Dehnungsfugen im Estrich, werden nicht mit starrem Fugenmörtel, sondern mit dauerelastischer Fugendichtmasse geschlossen.Reinigung
Werkzeuge wie Kelle, Rührquirl und Eimer werden direkt nach Gebrauch mit klarem Wasser gereinigt, solange der Mörtel noch frisch ist. Bereits angezogener oder ausgehärteter Mörtel lässt sich nur noch mechanisch entfernen. Mörtelreste auf der Fliesenoberfläche sollten unmittelbar nach dem Verlegen mit einem feuchten Schwamm abgenommen werden, bevor sie aushärten und einen Schleier hinterlassen. Zementschleier, die dennoch angetrocknet sind, lassen sich in der Regel erst nach vollständiger Aushärtung mit einem geeigneten Zementschleierentferner beseitigen.Verbrauch & Mengenberechnung
Eine realistische Mengenberechnung ist bei PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen wichtig, sondern verhindert auch, dass eine Fläche wegen zu wenig eingeplantem Material mit einer anderen Charge fertiggestellt werden muss, was zu sichtbaren Farbabweichungen im Fugenbild führen kann. Der Materialbedarf von PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein lässt sich mit einer einfachen Formel überschlägig berechnen: Materialbedarf (kg) = zu verlegende Fläche (m²) × Verbrauch je m² (kg/m², abhängig von der Zahnung) + Verschnittzuschlag Der Verbrauch je Quadratmeter wird maßgeblich von der Zahnung der verwendeten Kelle bestimmt: Eine feine Zahnung für kleinformatige Fliesen oder Mosaik benötigt deutlich weniger Mörtel als eine grobe Zahnung für großformatige Fliesen oder Naturstein. Als grobe Orientierung in der Praxis gilt, dass der Materialverbrauch mit zunehmender Zahnhöhe annähernd proportional ansteigt; die exakten, produktspezifischen Verbrauchswerte je Zahnung sind dem technischen Merkblatt von PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein zu entnehmen, da sie je nach Rezeptur und Rohdichte des Mörtels variieren.| Zahnung der Kelle | Typisches Einsatzgebiet |
|---|---|
| Kleine Zahnung (z. B. 4–6 mm) | Kleinformatige Fliesen, Mosaik, ebene Untergründe |
| Mittlere Zahnung (z. B. 6–10 mm) | Standardformate im Wohnbereich, Wand und Boden |
| Große Zahnung (z. B. 10–15 mm) | Großformate, unebenere Untergründe |
| Sehr große Zahnung / Mittelbett (über 15 mm) | Naturstein, sehr große Formate, stärkere Ausgleichsschichten |
Varianten & Gebinde
PCI Carraroc Bettungs- und Ansetzmörtel für Naturstein wird im Gebinde 25 Kg als werkseitig vorgemischte Trockenmörtel-Sackware angeboten. Als zementärer Pulvermörtel wird das Produkt trocken angeliefert und erst unmittelbar vor der Verarbeitung mit Wasser angerührt, wodurch sich Lagerfähigkeit und Transportgewicht gegenüber pastösen, gebrauchsfertigen Klebern deutlich verbessern. Je nach Anwendungsfall und Flächengröße stehen unterschiedliche Gebindegrößen zur Verfügung, sodass sowohl kleinere Renovierungsarbeiten im Bad als auch großflächige Verlegearbeiten auf Baustellen wirtschaftlich kalkuliert werden können. In der Baupraxis werden zementäre Verlegemörtel meist in Sackgrößen angeboten, die von einer Person auch ohne Hilfsmittel getragen und verarbeitet werden können, was den Materialtransport auf der Baustelle erleichtert. Für zusammenhängende Flächen empfiehlt sich der Kauf ausreichender Mengen aus derselben Charge, da geringe chargenbedingte Farb- und Konsistenzunterschiede bei Pulvermörteln systembedingt möglich sind. Angebrochene Gebinde sollten fest verschlossen und trocken gelagert werden, damit das Pulver nicht vorzeitig Feuchtigkeit zieht und verklumpt. Für Gewerbekunden mit großem Flächenbedarf sind bei vielen PCI-Verlegemörteln auch größere Gebindeeinheiten erhältlich – Details dazu finden Sie im jeweiligen Produktangebot.Vergleich zu verwandten Produkten
Verlegemörtel unterscheiden sich vor allem in der maximal möglichen Schichtdicke sowie im Einsatzzweck. Die wichtigste Unterscheidung ist die zwischen Dünnbett- und Mittelbettmörtel, die sich in erster Linie durch die maximal verarbeitbare Schichtdicke und damit durch den Toleranzbereich gegenüber unebenen Untergründen unterscheiden:| Kriterium | Dünnbettmörtel | Mittelbettmörtel |
|---|---|---|
| Schichtdicke | Gering, typischerweise wenige Millimeter im Zahnkellenauftrag | Deutlich dicker, zum Ausgleich größerer Unebenheiten und für schwere Beläge |
| Typisches Fliesenformat | Klein- bis Standardformate, teils auch Großformate bei entsprechender Klassifizierung | Großformate, dicke Natursteinplatten, unregelmäßig starke Beläge |
| Untergrundanforderung | Ebener, gut vorbereiteter Untergrund erforderlich | Toleriert leichte Unebenheiten im Untergrund besser |
| Verarbeitung | Reiner Zahnkellenauftrag | Oft in Kombination mit Buttering-Floating-Technik |
| Typischer Einsatz | Standardverlegung in Wohnräumen, Bad, Küche | Naturstein, Terrassenplatten, gewerbliche Großflächen |
